"Wei Dei Bier Schimpf"

was soviel heißen soll wie "Zwei Drei Vier Fünf", und das hat sie sich von Florians Zählversuchen abgehört. Mittlerweile sagt sie "Vier Fünf Acht"...

süß, die Kleine Smiling

Weihnachtskarte

Weihnachtskarte

Krank

Mich hats erwischt und ich bin so ziemlich krank. Meine Stimme ist weg und ich bin erkältet. Noch ist es gar nicht sooo wild. Mein Kopf brummt und ich fühle mich schlapp und die Nebenhöhlen sind mal wieder zu aber das geht alles noch. Das Schlimme daran ist, dass meine Stimme wirklich total weg ist. Ich kann nichts sagen und wenn ich es muss, versteht man mich nicht. Werde wohl daher in den nächsten Tagen das Telefon meiden...

Nebel

Seit Tagen haben wir schon Nebel. Surreal. Echt wahr. Manchmal glaube ich einfach ins Nichts zu fahren. Der Weg über den ich normalerweise in die Schule fahre, führt über Felder. Es ist der gleiche Weg, mitten im Nichts, auf dem ich auch in den Schneegraben gerutscht bin.
Es ist eine Strecke von etwa 20 Minuten und man fährt nur ab und an mal ein 3 Häusern vorbei, meist sind da nur Felder rechts und links. Das ist schön. Im Sommer ist es wunderbar, schön, schwedisch... Im Winter bei Schnee ist es romantisch. Bei Eis ist es nur noch eklig, rechts und links geht es ja in den Graben. Bei Nebel ist es mystisch und surreal. Man sieht vorn und hinten jeweils nur ein paar Meter und erkennt nicht mal die nächste Biegung, geschweige denn die Häuser die daneben im Feld stehen. Man kann sich einbilden, dass man ganz alleine ist und im Nichts aufgeht. Watte, nichts als Watte um einen herum. Ein solches Ambiente haben manche etwas verrückt geratene Science fiction Filme. Wenn es nicht ganz so viel Nebel ist, nur so ein bisschen, dann ist es wirklich wunderschön. Die Bäume, die Häuser, alles hat einen mystischen Schlag und man kann ins Träumen geraten. So wie es die letzten Tage manchmal war, war es eher beängsitgend. Nicht mal wegen der Strecke und der Gräben. Erstens fährt man ja entsprechend langsam bei dem Wetter und zweitens kenne ich die Strecke und mache mir da keine größeren Sorgen, wenn kein Eis liegt jedenfalls.
ABer es ist einfach unheimlich so durch das Nichts zu fahren. Es ist, als hätte jemand die Welt hinter Dir abgeschnitten und vor Dir ist noch nichts. Man könnte sich verfahren oder verlaufen, wüsste man nicht, dass man immer nur der Strasse folgen soll. Es ist fast wie bei Nacht. Man sieht fast die Hand vor Augen nicht... Naja, fast.
Heute Abend dann kam noch eine Steigerung. Ich fuhr vom Deutschkurs heim und es war ja natürlich schon stockdunkel. Ausserdem war es, na? neblig. Ja. Dicker Nebel über den Feldern und man konnte wirklich gerade nur da sehen wo der Lichtkegel des Autos war. Fernlicht war nicht, denn durch den Nebel sah man dann sogar noch weniger. Also nur bei normalem Licht, durch die dunkle Nacht. Normal kein Problem. Ich fahre ja öfter im Dunkeln heim. Kenne die Strecke und es macht mir nichts aus. Man weiss ja wo welche Biegung ist, wo welche Lampen und Häuser stehen. Heute abend dann aber die große Überraschung. Aus dem Stück Wald raus wurde es nicht heller. Da sollten doch Lampen sein? Häsuer am Wegesrand? Die Lichter der Eisenbahn? Nichts. Nur Dunkelheit. Hat jemand den Ort vor mir ausgelöscht? Stromausfall?? Nein, nur Nebel. Die Lichter kamen dann noch. Nur eben sehr sehr spät. Das war dann doch unheimlich so im Dunkeln durch das Nichts zu fahren. Man traut irgendwann den eigenen SInnen nicht mehr. Das ist wohl wie fliegen in den Wolken. Man verliert die Orientierung und muss sich nur noch auf die Instrumente verlassen. Das Hirn spielt Dir Streiche...
Ich hatte jedenfalls in den letzten Tagen ein paar surreale Erlbenisse dieser Art.